Das Seminar richtet sich an Kollegen, die auch sozialrechtliche Mandate betreuen und vertiefte Kenntnisse zum medizinischen Hintergrund bei optimierter Mandatsbearbeitung erhalten wollen.
Im Rahmen eines „Cross-over-Seminars“ werden sowohl Themen des materiellen Rechts, einschl. aktueller Rechtsprechung wie auch die Besonderheiten des sozialgerichtlichen Verfahrens und der Optimierung anwaltlicher Vergütung aufgrund ökonomischer Mandatsgestaltung behandelt.
Materielles Recht
· SGB V : häusliche Kranken-/Behandlungspflege und
Hilfsmittel
· SGB VI : Erwerbsminderungsrente
· SGB IX : Schwerbehinderung, GdB, Merkzeichen
· SGB XI : Feststellung der Pflegestufen
Besonderheiten des sozialgerichtlichen Verfahrens
· WS-Verfahren, Akteneinsicht, Untätigkeit
· Klageverfahren, Beweiserhebung §§ 106, 109 SGG:
Kritik am und/oder Ablehnung des Sachverständigen,
Abänderung d. Beweisanordnung,
· Berufung, erneute Tatsachenprüfung, Beweisantrag
nach § 109 SGG; Gutachterquellen
· Sozialgerichtliches Eilverfahren und
Beweissicherungsverfahren
Optimierung des sozialrechtlichen Mandats
· Einzelne Vergütungstatbestände; Gebührenansatz
Betragsrahmengebühren (aktuelle Rspr.)
· Optimierung der Vergütung durch weitere
Verfahrensschritte
· anwaltl. Sorgfaltspflicht vs. ökonomische
Aufwandsbegrenzung / Vergütungsvereinbarung
Dieser Lehrgang ist geeignet für Rechtsanwälte. Dieses Seminar ist FAO §15 geeignet.
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